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Alles in Gold

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Vor einem Jahr stellte ich Euch das Bild "Loreley" von Carl-Josef Begas vor, so wie es im BEGAS Haus in Heinsberg hängt. "Innerhalb einer "Zeit-Raum-Konstruktion" zwischen Heinrich Heines  Gedicht der Loreley  und dem Gemälde  Loreley  von Carl-Josef Begas, in Bezug auf die Jetztzeit, werde ich in einer Installation die beiden "Romantiker" gegenüber stellen. Beide Werke werden dazu in Puzzleteile zerlegt und dabei neu interpretiert." Seit 12 Monaten arbeite ich nun an diesem Vornehmen, zerteilte Bild und Gedicht und landete dabei gedanklich auch immer wieder beim Rhein, seinen Sagen, der "Rheinwelt" und beim "Rheingold" . Ist das der Grund, weshalb Carl-Josef Begas den Fries golden anlegte? Oder sich Heinrich Heine so negativ über Geld, Gold und Reichtümer äußerte?   Muss ich also den Goldfries  des Bildes und Goldzitate  des Gedichtes mit einfließen lassen? Ja, denn es ist ein weiteres, verbindendes Element....

Zum Jahresausklang 2019

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Seit fast einem Jahr lasse ich mir von Euch über die Schulter bei diesem Kunstprojekt schauen. Bisher sind hauptsächlich die KunstPuzzle und GedichtPuzzle entstanden. Seit dem 1. Dezember habe ich bis heute an der #mybookchallenge von @bookondemand teilgenommen und die allerersten Seiten zu meinem neuen, dieses Kunstprojekt begleitenden Buch gelüftet. Wer diese Aktion nicht entdeckt hat, hier der dazugehörige Link: Das Loreley-Buch-Projekt auf Instergram Blättert zurück, genießt die letzten 27 Bilder, klickt sie an und lest schon ein bisschen über das Buch, das zur Zeit den Arbeitstitel "Loreley" trägt. Mir wurde durch die Teilnahme an der Buchchallenge deutlich, es wird keinen Katalog geben, ich schreibe keine kunsthistorische Auseinandersetzung zum Thema. Ich werde statt dessen einen launigen Roman schreiben. Aber nun aber ist wirklich Pause! Ich wünsche allen meinen Lesern dieses Blogs ein Frohes und gesegnetes Weihnachtsfest Genießt Euch selbst, Eure Li...

Wo endet der Rhein?

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Um die Gesamtheit des Gedichts "Loreley" innerhalb des damaligen und heutigen Europäischen Raumes zu verstehen, bin ich ins Delta des Rheins gefahren. Nein, es gibt keine eindeutige Mündung des Flusses RHEIN in die Nordsee. Der Rhein hat uns bereits seit Jahrhunderten als eine der wichtigsten Wasserstraßen in Europa darauf aufmerksam gemacht, dass er kein nationaler Fluss ist. Er teilt sich seine Mündung brüderlich mit anderen Flüssen, der Maas und der Schelde. Gemeinsam verzweigen sie sich, teilen ihr Wasser und das Land, das sie durchqueren. Beglücken und erschrecken die Menschen an ihren Ufern. Bilden schließlich auf den letzten 50 - 100 km ein großes, gemeinsames Delta, das nach der Sturmflut in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1953 und dem Versinken von tausenden Quadratkilometern Land mit 2408 Toten, von Menschenhand ganz neu erschaffen wurde. Wo also endet der in der Schweiz entspringende Rhein? Ein Fluss, der mit Frankreich lange Zeit eine G...

In aller Stille

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In aller Stille und in der Ruhe in meinem Atelier arbeite ich weiter an den Gedichtpuzzlen des Heine Liedes. Wort für Wort formt sich, in den Farben des Wassers und des im Abendrot glühenden Himmels, auf den kleinen Leinwänden die zweiten Strophe.

Unterwegs

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Das Wetter ist verlockend, die Temperaturen angenehm. Zeit, um mich auf Wanderschaft im "Loreley-Projekt" zu begeben und mir über verschiedene Aspekt innerhalb des Projektes klar zu werden. So versuche ich, während ich Kilometer um Kilometer am Niederrhein, dem Geburtsort beider Kunstwerke, zurücklege, meine Gedanken über folgende Fragen zu ordnen: Warum legte Begas die Unterwelt in Gold an? Warum erscheint sie als Himmelsgewölbe, wo doch die Schiffer ganz eindeutig durch den Gesang in die Wasseruntiefen gezogen werden? Und kommen die verführerischen und somit begehrenswerten Frauen aus der Unterwelt, in diesem Falle sogar aus der Wasserunterwelt? Warum wird die Loreley aber dann so "erhöht", droben auf einem Felsen?   Nach ca. 20 km ist der Kopf frei und ich halte es mit Karl Valentin, der da 1916 leichtfüßig textete: Viel tausend Jahr hock ich hier oben bei Sonnenschein, Regen und Schnee auf diesem steinigen Felsblock mir tut schon mein Rüc...