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Loreley in der Warteschleife

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Mein letzter Eintrag stammt vom 30. Juni letzten Jahres. Wir hatten den ersten Lockdown wegen Covid-19 hinter uns, der Sommer ließ uns alle hoffen. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten meldete sich der Virus wieder zurück und schnitt und schneidet unser Leben immer stärker ein.  Ja, es ist notwendig und man muss nicht darüber diskutieren. Aber, die Auswirkungen sind nicht ganz einfach. Auch nicht innerhalb dieses Kunstprojektes.   Zuerst wurde deutlich, dass das Erscheinen des begleitenden Kochbuchs, nachdem die Frankfurter Buchmesse nicht stattfand, sich bis nach dem Lockdown verschieb, da keine Lesungen, Signierstunden und Leseessen stattfinden können. Lockdown bedeutet aber auch, dass Museen ihre Türen geschlossen hatten und weiterhin verschlossen haben. Aktuell kann ich hier somit nur vermelden:  Derzeit befindet sich "Das Loreley-Projekt" in der Warteschleife. Sobald ich Daten der Veröffentlichung des begleitenden Kochbuchs oder der Ausstellung habe werde ich sie hier bekann

Begleitendes Kochbuch

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Versunken in die Realisierung des Goldfries zu den einzelnen Puzzlen im "Loreley-Projekt" und immer wieder reflektierend zur Sagenwelt des Rheintals, erweiterte ich gedanklich das Projekt um eine neue Fassette.   Dann kam der Lockdown wegen Covid-19 und zwang uns Alle, den täglichen Rhythmus neu zu organisieren. Gut, dass ich das Haus nicht verlassen musste, um ins Atelier und somit zur Arbeit zu gehen.   Sobald ich im Atelier saß, vergaß ich die Bedrohung. Meine Gedanken folgten den Bewegungen der Hände und irgendwo weit, weit im Hinterkopf entstanden Rezepte, die alle aus dem Mittelrheintal, der Heimat der Loreley, stammten.   Als Mitte Mai das letzte Puzzlestück des Goldfries beendet war, konnte ich mich zu 100 % auf die in den letzten Monaten herangereifte Idee zu einem begleitenden Kochbuch konzentrieren. Ganz richtig gelesen: Ich werde wieder ein begleitendes Kochbuch schreiben. Erfahrung habe ich bereits, denn zu meinem früheren Kunstprojekt &quo

Alles in Gold

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Vor einem Jahr stellte ich Euch das Bild "Loreley" von Carl-Josef Begas vor, so wie es im BEGAS Haus in Heinsberg hängt. "Innerhalb einer "Zeit-Raum-Konstruktion" zwischen Heinrich Heines  Gedicht der Loreley  und dem Gemälde  Loreley  von Carl-Josef Begas, in Bezug auf die Jetztzeit, werde ich in einer Installation die beiden "Romantiker" gegenüber stellen. Beide Werke werden dazu in Puzzleteile zerlegt und dabei neu interpretiert." Seit 12 Monaten arbeite ich nun an diesem Vornehmen, zerteilte Bild und Gedicht und landete dabei gedanklich auch immer wieder beim Rhein, seinen Sagen, der "Rheinwelt" und beim "Rheingold" . Ist das der Grund, weshalb Carl-Josef Begas den Fries golden anlegte? Oder sich Heinrich Heine so negativ über Geld, Gold und Reichtümer äußerte?   Muss ich also den Goldfries  des Bildes und Goldzitate  des Gedichtes mit einfließen lassen? Ja, denn es ist ein weiteres, verbindendes Element.

Zum Jahresausklang 2019

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Seit fast einem Jahr lasse ich mir von Euch über die Schulter bei diesem Kunstprojekt schauen. Bisher sind hauptsächlich die KunstPuzzle und GedichtPuzzle entstanden. Seit dem 1. Dezember habe ich bis heute an der #mybookchallenge von @bookondemand teilgenommen und die allerersten Seiten zu meinem neuen, dieses Kunstprojekt begleitenden Buch gelüftet. Wer diese Aktion nicht entdeckt hat, hier der dazugehörige Link: Das Loreley-Buch-Projekt auf Instergram Blättert zurück, genießt die letzten 27 Bilder, klickt sie an und lest schon ein bisschen über das Buch, das zur Zeit den Arbeitstitel "Loreley" trägt. Mir wurde durch die Teilnahme an der Buchchallenge deutlich, es wird keinen Katalog geben, ich schreibe keine kunsthistorische Auseinandersetzung zum Thema. Ich werde statt dessen einen launigen Roman schreiben. Aber nun aber ist wirklich Pause! Ich wünsche allen meinen Lesern dieses Blogs ein Frohes und gesegnetes Weihnachtsfest Genießt Euch selbst, Eure Li

Wo endet der Rhein?

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Um die Gesamtheit des Gedichts "Loreley" innerhalb des damaligen und heutigen Europäischen Raumes zu verstehen, bin ich ins Delta des Rheins gefahren. Nein, es gibt keine eindeutige Mündung des Flusses RHEIN in die Nordsee. Der Rhein hat uns bereits seit Jahrhunderten als eine der wichtigsten Wasserstraßen in Europa darauf aufmerksam gemacht, dass er kein nationaler Fluss ist. Er teilt sich seine Mündung brüderlich mit anderen Flüssen, der Maas und der Schelde. Gemeinsam verzweigen sie sich, teilen ihr Wasser und das Land, das sie durchqueren. Beglücken und erschrecken die Menschen an ihren Ufern. Bilden schließlich auf den letzten 50 - 100 km ein großes, gemeinsames Delta, das nach der Sturmflut in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1953 und dem Versinken von tausenden Quadratkilometern Land mit 2408 Toten, von Menschenhand ganz neu erschaffen wurde. Wo also endet der in der Schweiz entspringende Rhein? Ein Fluss, der mit Frankreich lange Zeit eine G